Wie heißt du, was ist dein aktueller Job hier im Haus und was kommt als nächstes?
Ich bin Lisa Hartmann und aktuell arbeite ich als Prozessmanagerin im Kundenservice. Ab Oktober werde ich allerdings den Bereich wechseln und ein Volontariat in
der HNA-Redaktion beginnen.
Was hat dich am Volontariat überzeugt und worauf freust du dich am meisten?
Das Volontariat und die Arbeit in der Redaktion haben mich bereits während meiner Ausbildung und in den Jahren danach interessiert. Ich stelle es mir spannend vor, eigene
Themen auszuarbeiten, selbstständig zu recherchieren und Texte zu schreiben, die dann in der HNA abgedruckt werden. Am meisten freue ich mich darauf, einen umfassenden Einblick
in alle Redaktionen zu erhalten – besonders neugierig bin ich auf die Lokalredaktion für die Stadt und den Landkreis Kassel und die Kulturredaktion.
In der Ausbildung zur Medienkauffrau durchläuft man viele Abteilungen, wie war das für dich und was hat dir am besten gefallen?
Während meiner Ausbildung hatte ich die Gelegenheit, in viele Abteilungen des Hauses wie beispielsweise die Anzeigenabteilung, den Kundenservice und sogar die Druckerei
reinzuschnuppern. Diese Zeit war sehr lehrreich und interessant.
Besonders gut in Erinnerung geblieben sind mir die technische Anzeigenherstellung, in der ich bereits als Azubi viele Familienanzeigen eigenständig gestalten durfte, der
Kundenservice, wo ich heute arbeite, und die Nachtschicht in der Druckerei, in der ich zugesehen habe, wie die HNA gedruckt wurde.
Wie lief die Ausbildung für dich ab?
Die Ausbildung war durch die Abteilungswechsel innerhalb des Hauses und die Mischung aus Theorie und Praxis sehr abwechslungsreich. Wenn wir Azubis nicht gerade im Betrieb waren, hatten wir Berufsschulunterricht, haben zusammen für anstehende Klausuren gelernt oder sind gemeinsam auf die Buchmesse nach Frankfurt gefahren.
Gibt es Unterschiede zwischen der Ausbildung vor fünf Jahren und der Ausbildung
jetzt?
Ich habe den Eindruck, dass der Fokus noch stärker auf dem digitalen Anteil der Ausbildung liegt. Wir haben damals in unserer Ausbildung zwar ebenfalls Inhalte für Social Media
erstellt, allerdings merkt man, dass das Thema zunehmend relevanter wird und dementsprechend mehr Zeit und Kapazitäten für einen ansprechenden Online-Auftritt
eingeplant werden.
Was war dein Grund, die Ausbildung bei der HNA zu machen?
Für mich war nach dem Abi schnell klar, dass ich mit Medien arbeiten wollte. Daher war die HNA als große Zeitung in der Region einer der ersten Betriebe, bei dem ich mich beworben
habe. Ich erinnere mich noch genau an den Abend, an dem ich meine Zusage im Mailpostfach entdeckt habe – die Freude war sehr groß.
Wie lief dann die Übernahme nach Ende deiner Ausbildung?
Ich habe meine Ausbildung verkürzt, also bereits nach 2,5 Jahren anstatt nach regulären 3 Jahren beendet. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits mehrere Monate als Auszubildende in
der technischen Anzeigenherstellung gearbeitet, wohin ich anschließend auch als ausgelernte Medienkauffrau übernommen wurde. Dort war ich dann noch etwa ein halbes Jahr tätig, bevor ich ins Prozessmanagement des Kundenservices gewechselt bin.
Du hast die Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzt.
Wie war das für dich und was war die größte Herausforderung?
Ich fand es toll, die Möglichkeit zu haben, die Ausbildung zu verkürzen und somit ein halbes Jahr früher ausgelernt zu sein. Damit einher ging natürlich auch das eigenständige Vorziehen der theoretischen Lerninhalte aus der Berufsschule, die dann in der Abschlussprüfung abgefragt wurden. Das Lernen fiel mir jedoch leicht, da eine Freundin aus der Ausbildung gemeinsam mit mir verkürzte und wir uns gegenseitig helfen und abfragen konnten.
Wie kam es zu der Entscheidung zu studieren und wie bringst du Arbeit und Studium unter einen Hut?
Während meiner Schulzeit habe ich ein Probestudium an der Universität Kassel absolviert und dort bereits festgestellt, dass ich früher oder später Germanistik studieren möchte. Nach
meiner abgeschlossenen Ausbildung habe ich mich in Abstimmung mit meiner Vorgesetzten für das Studium eingeschrieben. Dieses lief bzw. läuft parallel zu meiner Arbeit im
Prozessmanagement, wo ich nun mit reduzierten Wochenstunden tätig bin.
Ich bin sehr dankbar für die zeitliche Flexibilität, die ich in meinem Beruf habe – andernfalls
könnte ich das Studium und die Arbeit nicht unter einen Hut bringen.
Was gefällt dir heute am meisten an der HNA?
Durch die Ausbildung habe ich das Gefühl, sehr viele Facetten von der HNA gesehen und den Verlag dadurch von Grund auf kennengelernt zu haben. Dieses Gefühl von Zugehörigkeit spiegelt sich in allen Bereichen und im täglichen, harmonischen Miteinander zwischen den Kolleginnen und Kollegen wider.
Was wäre dein Tipp für neue Bewerber?
Offenheit und ein freundliches Auftreten sind sehr wichtig. Du solltest ehrliches Interesse mitbringen, Fragen stellen und dich aktiv einbringen. Sieh die Abteilungswechsel als Chance,
genau den richtigen und passenden Bereich für dich zu finden, in dem du gerne arbeiten möchtest.
